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Schillers Gourmetreisen » Film

Filmfestspiele – Rubrik Native

„Vor dem Schnee“  hat der Berliner Fotograf und Filmemacher Christian Vagt 2007 in Sibirien gedreht hat. Der Film wird auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin in der Rubrik Native gezeigt. Sein Erstlingswerk ist zu sehen am 16. Februar um 21:30 Uhr im IMEX am Potsdamer Platz und am 17. Februar um 15:30 Uhr im Cubix am Alexanderplatz Vor dem Schnee   Before the Snow Ein Film von / A film by Christian Vagt Kurzfassung Vor dem Schnee ist ein in der westsibirischen Taiga entstandener Dokumentarfilm. Der Film erkundet die indigene Kultur der Region durch Erzählungen von Toten und Geistern, ein Märchen, und Warnungen, die Gebräuche zu respektieren und nicht in die Lebensweise der Indigenen einzudringen. Er zeigt drei wichtige indigene Persönlichkeiten und Erzähler der chantischen und waldnenzischen Gemeinschaften Westsibiriens – Josif Ketschimov, Jurij Vella und Agrafena Pesikova. Inhalt Josif Ketschimov … Den ganzen Artikel lesen »

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Mit der Liebe gegen den Kollektivzwang

 Quelle:  spiegel online Er war ein Nationalkünstler Polens, der immer wieder mit den Mächtigen über Kreuz lag: Andrzej Wajda hat in seinen Filmen ein Mosaik des Lebens mitten in den brutalen Strömungen der Geschichte entworfen.   Von Tim Slagman Andrzej Wajda hat die Geschichte stets persönlich genommen. Er konnte vermutlich gar nicht anders, sein Vater wurde 1940 in Katyn zusammen mit Tausenden anderer polnischer Offiziere von den Sowjets ermordet. Erst spät, im Jahr 2007, sieben Jahre nachdem er den Oscar für sein Lebenswerk gewonnen hatte, kam „Das Massaker von Katyn“ in die Kinos, das Historie – auch – als Familiengeschichte erzählt. Ähnlich tat Wajda dies 2013 noch einmal in seinem Politikerporträt „Walesa: Der Mann aus Hoffnung“, das, wie er fand, „das schwierigste Thema behandelt, mit dem ich mich im Verlauf meines 55-jährigen Filmschaffens je befasst … Den ganzen Artikel lesen »

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Ein großer Verlust für Polen

Von Florian Kellermann    Deutschlandradio   Andrzej Wajda war bis zuletzt ein höchst politischer Mensch. In seinem letzten Interview sagte er über die Atmosphäre in Polen: „Es gefällt mir nicht, dass eine Gruppe das Land so klar dominiert. Das ist doch keine Demokratie. Ich verstehe, dass unser Wahlsystem dazu geführt hat. Aber wir können nicht alle einer Gruppierung unterordnen, denn diese repräsentiert nicht die ganze Gesellschaft. Und wenn jemand anders denkt, dann heißt es: Ihr könnt doch ins Ausland gehen, wir wollen Euch hier nicht.“ Dass er auf die rechtskonservative Regierungspartei PiS nicht gut zu sprechen ist, die im Parlament mit absoluter Mehrheit regiert, machte Wajda immer wieder deutlich. Nicht zuletzt durch seinen Film über Lech Walesa, den ehemaligen Anführer der unabhängigen Gewerkschaft „Solidarnosc“. „Mann der Hoffnung“ nannte Wajda ihn in seinem historischen Portrait, … Den ganzen Artikel lesen »

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Kulinarisches Kino

Kulinarisches Kino Make Food Not War Make Food Not War lautet das Motto des 10. Kulinarischen Kinos, das vom 14. bis 19. Februar 2016 im Rahmen der Berlinale stattfindet.„Krieg ist nicht das geeignete Mittel, um Probleme wie Rassismus, Armut oder Klimawandel zu lösen. Die Küchen der Welt schon eher. Essen verbindet und Gastfreundschaft ist ein Beitrag zur Völkerverständigung“, erläutert Festivaldirektor Dieter Kosslick den Slogan.Das Programm des 10. Kulinarischen Kinos präsentiert elf aktuelle Langfilme über die Beziehungen zwischen Essen, Kultur und Politik. Nach den Filmen des Hauptprogramms um 19:30 Uhr servieren die Sterneköche Andoni Luis Aduriz, Sven Elverfeld, Michael Kempf, Sonja Frühsammer sowie Alexander Dressel mit den „Jeunes Restaurateurs“ im Gropius Mirror Restaurant ein vom Film inspiriertes Menü. Die internationale Premiere des Dokumentarfilms Campo a través. Mugaritz, intuyendo un camino (Off-Road. Mugaritz, Feeling … Den ganzen Artikel lesen »

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Tagesspiegel zum 90. Geburtstag von Mihcel Piccoli

Michel Piccoli zum 90. Vom Provo zum Papst  Jan Schulz-Ojala   Anti-Bourgeois, sanfter Atheist, homme à femme: Der große französische Schauspieler Michel Piccoli feiert seinen 90. Geburtstag. Eine Hommage. Manche werden im Alter fromm. Könnte ja sein, dass eine Art Gott doch existiert oder dass es einem in dem Ding, das sie Hölle nennen, zu heiß wird – bei aller Liebe zur irdisch noch eben kommensurabel komfortablen Klimakatastrophe. Nicht so Michel Piccoli, der bleibt im Angesicht der sogenannten letzten Dinge vor allem eines: cool. Vor fünf Jahren, da war er schon satte 85 und hatte gerade – ausgerechnet – den Papst gespielt in Nanni Morettis „Habemus Papam“, kamen „Die Zeit“ und „Der Spiegel“ dem französischen Schauspielstar aus gegebenem Anlass religiös. „Ich habe keine Sehnsucht nach Gott, mir ist das völlig fremd“, beschied er den einen Interviewer, und … Den ganzen Artikel lesen »

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FAZ zum 90. Geburtstag von Michel Piccoli

Michel Piccoli zum Neunzigsten Sein Gesicht ist ein JahrhundertEr war niemals jung. Nicht so, wie man im Kino jung ist, strahlend vor Unschuld und Charme. Schon mit dreißig spielte er gefallene Priester, Offiziere, Polizisten. Und wurde berühmt. Dem Kinozauberer und Theatertier Michel Piccoli zum Neunzigsten.von Andreas Kilb   Man muss ihn gesehen haben: wie er in Jean-Luc Godards Film „Die Verachtung“ von Brigitte Bardot im Bett verhört wird und auf alle ihre Fragen mit „Ja“ antwortet – „Liebst du meine Brüste? Meine Schultern? Meine Schenkel? Mein Gesicht?“ -, bis er schließlich den Satz sagt, der die Handlung des Films vorwegnimmt: „Je t’aime totalement, tendrement, tragiquement.“ Vollkommen, zärtlich und tragisch. Autor: Andreas Kilb, Feuilletonkorrespondent in Berlin.  Und man muss ihn gehört haben – in dem Lied, das er … Den ganzen Artikel lesen »

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Zum 90. Geburtstag von Michel Piccoli SZ

Surrealist und Querkopf Michel Piccoli wird 90 – Ein bisschen Unsterblichkeit Liebe, Verlangen, Dekadenz … Michel Piccoli wollte Kino machen, und wusste sehr genau, welche Filme. Luis Bunuel war sein Mann, „Belle de jour“ ihr durchtriebenes Meisterstück. Von Susan Vahabzadeh Es kommt einem vielleicht so vor, als sei es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis im Paris der Nachkriegszeit irgendeiner Michel Piccoli fürs Kino entdeckte, in einem der verrauchten Cafés, in denen die Intellektuellen sich damals ihre Welt neu erfanden, und von denen auch Piccoli so viele kannte – Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir etwa. Er hat aber vorsichtshalber nichts dem Zufall überlassen. Er habe, sagte er später, eine sehr genaue Vorstellung davon gehabt, welche Art von Kino er machen wollte. Und dafür war Luis Buñuel der richtige Mann. Piccoli … Den ganzen Artikel lesen »

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Internationales Theaterfestival NO LIMITS

    das siebte internationale Theaterfestival NO LIMITS zeigt glücklich machendes Theater, Tanz und Performance von Künstlerinnen jenseits der Norm. Das Festival gibt mit rund 50 Veranstaltungen Einblicke in den aktuellen Stand der professionellen inklusiven Bühnenkunst in Belgien, Deutschland, England, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, der Schweiz und Spanien. NO LIMITS – internationales Theaterfestival Do 5. – So 15. November in Berlin Ballhaus Ost, Hebbel am Ufer HAU, Sophiensaele, Theater RambaZamba, Theater Thikwa Theater, Performance, Tanz, Film, Symposium, Installation www.no-limits-festival.de * F e s t i v a l e r ö f f n u n g * 3D-THEATER Do 5. November von 20 Uhr bis 21:10 Uhr im HAU 2 Fr 6. November von 20 Uhr bis 21:10 Uhr  im HAU 2 De Utvalgte (Norwegen): De Utvalgte [Die Auserwählten] Eine Liebeserklärung in 3D an Alles, insbesondere an Menschen mit Down Syndrom. Sprache: Norwegisch … Den ganzen Artikel lesen »

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DAS GEDÄCHTNIS UNSERES PLANETEN

DAS GEDÄCHTNIS UNSERES PLANETEN Eine 5-teilige Reihe von Petra Haffter Produktion: Ilona Grundmann Filmproduction Redaktion ZDF: Susanne Mertens auf ARTE, vom 19.10. bis 23.10.2015, je um 19.30 Uhr Seit Jahrmillionen bilden Steine das Fundament, auf dem der Mensch sich über die Erde bewegt. Stein ist überall und wird so zum „Gedächtnis unseres Planeten“. Filmemacherin Petra Haffter („Die Farben der Wüsten“) begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen unterschiedlicher Gesteine rund um den Globus. Auf ihrer Reise erkundet sie spektakuläre Sandsteinlandschaften in Utah und Arizona, bereist den Pazifischen Feuerring auf Hawaii und seine beeindruckende Basalt-Landschaft und sie trifft Meteoriten-Jäger, die auf der ganzen Welt nach einzigartigen Exemplaren dieser „Boten aus dem Universum“ suchen und damit ein Vermögen machen. Petra Haffter erkundet die Marmorsteinbrüche im indischen Rajasthan, die weit weniger bekannt sind als die im italienischen Carrara … Den ganzen Artikel lesen »

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