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Schillers Gourmetreisen » Kultur

Frauenkirche im Juni

    Donnerstag, 1. Juni, 20 Uhr Dresdner Musikfestspiele zu Gast Werke von Claudio Monteverdi Tenor: Julian & Christoph Prégardien Mezzosopran: Marianne Beate Kielland | Anima Eterna Cembalo und Dirigent: Jos van Immerseel Veranstaltung der Dresdner Musikfestspiele in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden   Freitag, 2. Juni, 21.30 Uhr Literarische  Orgelnacht  bei Kerzenschein »Heimat« – Texte und Orgelimprovisation im Dialog unter dem Leitmotiv Ensemblemitglieder des Staatsschauspiels Dresden Orgel: Frauenkirchenorganist Samuel Kummer in Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden   Samstag, 3. Juni, 20 Uhr BACHzyklus XV »Komm, Heiliger Geist, Herre Gott« Johann Sebastian Bach: Triosonate Nr. 5 C-Dur BWV 529 Concerto C-Dur BWV 594 („Grosso Mogul” nach Antonio Vivaldi) | Choralbearbeitungen Orgel: Frauenkirchenorganist Samuel Kummer Sonntag, 4. Juni, 16 Uhr Geistliche Sonntagsmusik Johann Sebastian Bach: Kantaten und Orchesterwerke »Erschallet ihr Lieder« BWV 172 u.a. Sopran: Susanna Martin | Alt: Britta Schwarz Tenor: Benjamin Glaubitz | Bass: Tobias Berndt … Den ganzen Artikel lesen »

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Emmanuel Macron und die Kultur

Der Philosoph im Élysée-Palast Digitale Emanzipation, besserer Zugang zu Bibliotheken: Was der neue französische Präsident Emmanuel Macron für die Kulturpolitik des Landes plant. EBERHARD SPRENG Er war 21 Jahre alt und Student der Philosophie, als ihn der Paul-Ricœur-Biograf François Dosse mit dem damals schon hochbetagten französischen Philosophen bekannt machte. Ricoeur arbeitete gerade an seinem „Gedächtnis, Geschichte, Vergessen“ und brauchte jemanden, der Ordnung ins Archiv brachte. Ricœur hat die Husserl’sche Phämonenologie in Frankreich eingeführt und eine kritische Neubewertung vermeintlich gesicherter geschichtlicher Erkenntnisse angestrebt. Er hat sich mit der unüberbrückbaren Kluft von subjektiver und objektiver Zeit befasst und mit der Frage, wie sie in der erinnernden Erzählung zur reinen Vorstellung wird. Der neue französische Präsident Emmanuel Macron schmückt sich gern mit dem Kontakt zum großen französischen Geschichtsphilosophen und Verantwortungsethiker. Im Sender France Culture sagte er: „Von … Den ganzen Artikel lesen »

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Zum Tod von Joachim Kaiser

Langjähriger Feuilletonchef und SZ-Kritiker Joachim Kaiser ist tot Er prägte das deutsche Feuilleton über Jahrzehnte: SZ-Kritiker Joachim Kaiser. (Foto: Sueddeutsche Zeitung Photo) Er war jahrzehntelang der wohl einflussreichste deutsche Musikkritiker und eine prägende Stimme der Süddeutschen Zeitung. Nun ist Joachim Kaiser im Alter von 88Jahren gestorben. Nachruf von Andrian Kreye Joachim Kaiser ist gestorben. Mit ihrem langjährigen Feuilleton-Chef, Kritiker und leitenden Redakteur verliert die Süddeutsche Zeitung ein Stück ihrer Geschichte und auch ihrer Identität. Nur wenige Journalisten haben es geschafft, nicht nur ihre Zeitung, sondern gleich ihr ganzes Land so zu prägen wie Joachim Kaiser. Als man ihn einmal fragte, warum es solche Titanen der Kulturkritik wie ihn nicht mehr gebe, vielleicht nie mehr geben könne, antwortete er: „Weil die jungen Menschen keinen Mut zum Pathos haben.“ Das war, wie so oft in seinen Beurteilungen, so ironisch … Den ganzen Artikel lesen »

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Deutsche Oper Berlin – Juni 2017

Als letzte Premiere der Saison 2016/17 zeigt die Deutsche Oper Berlin am 17. Juni um 19.30 Uhr Modest P. Mussorgskijs BORIS GODUNOW unter musikalischer Leitung von Kirill Karabits und in der Regie von Richard Jones. Die Titelpartie übernimmt der estnische Bassbariton Ain Anger, der gerade als Hagen in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG (im 1. RING-Zyklus, April 2017) einen überwältigenden Erfolg feiern konnte. Als Pimen ist Ante Jerkunica und als Fürst Wassili Schuiskij Burkhard Ulrich zu erleben. Ein „Musikalisches Volksdrama“ nannte Mussorgskij seine einzige vollendete Oper und formuliert damit in konzentrierter Form das Programm des Werkes. So hat er zwar mit der titelgebenden Hauptfigur eine der großen Bassbariton-Partien der Operngeschichte geschaffen, die es immer wieder großen Sängerdarstellern ermöglicht, mit der Verkörperung dieses an den Verstrickungen der Macht innerlich zugrunde gehenden Zaren eine schillernde und … Den ganzen Artikel lesen »

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Staatsoper im Schiller Theater »La damnation de Faust«

Die nächste Premiere an der Staatsoper im Schiller Theater ist am 27. Mai Hector Berlioz’ »La damnation de Faust« in der Inszenierung von Terry Gilliam, der mit dieser Produktion 2011 an der English National Opera London sein Opernregiedebüt gab. Die musikalische Leitung der Staatskapelle Berlin und des Staatsopernchors übernimmt Simon Rattle. Zum Solistenensemble zählen Magdalena Kožená als Marguerite, Charles Castronovo in der Titelpartie, Florian Boesch in der Rolle des Méphistophélès sowie Jan Martiník (Brander). Der Filmregisseur und Drehbuchautor Terry Gilliam ist Mitbegründer von »Monty Python« und darüber hinaus bekannt durch Filme wie u. a. »Brazil«, »12 Monkeys«, »Fear and Loathing in Las Vegas«, »Brothers Grimm«, »Das Kabinett des Doktor Parnassus« oder »The Zero Theorem«. Derzeit dreht er an seinem nächsten Projekt »The Man Who Killed Don Quixote«. In der Auseinandersetzung mit dem … Den ganzen Artikel lesen »

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54. Theatertreffen vom 6. bis 21. Mai 2017

Tableaus des Umbruchs Am Samstag, 6. Mai beginnt im Haus der Berliner Festspiele das 54. Theatertreffen. Das Grußwort zur Eröffnung spricht Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters MdB. An 16 Tagen präsentiert das Theatertreffen die 10er Auswahl der Jury, ein vielfältiges Festivalprogramm und erstmalig die neue internationale Plattform „Shifting Perspectives“. DIE 10ER AUSWAHL: Die Jury-Auswahl für das diesjährige Theatertreffen ist gekennzeichnet durch die gesellschaftlichen Transformationsprozesse der Gegenwart. Die umfassende Digitalisierung unserer Lebenswelt prägt die Erzählungen auf dem Theater und dessen künstlerische Strategien ebenso wie die Gefahr der Wiederholung von Geschichte, die das demokratische Denken vor neue Herausforderungen stellt. Atmosphärisch wirkmächtige Bildwelten und der Aufmarsch affektgeleiteter Massen verdichten sich zu Endzeitfantasien, Tableaus des Umbruchs und einer neuen Kultur der Affekte. Die Auswahl spiegelt aber auch in der Erprobung neuer Ästhetiken und neuer Produktionsmodelle die Transformationsprozesse, die das deutsche Stadttheater seit einigen Jahren erfasst haben. Erstmalig … Den ganzen Artikel lesen »

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Konzertsaison 2017/2018 – Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattles letzte Spielzeit Sir Simon Rattle (Foto: Monika Rittershaus)   Eine Ära geht zu Ende bei den Berliner Philharmonikern. Mit der Saison 2017/18 endet nach 16 Jahren die Amtszeit von Sir Simon Rattle als Chefdirigent des Orchesters. In der Philharmonie und in der Digital Concert Hall stehen Konzerte auf dem Programm, die vielfältige Rückblicke auf die Höhepunkte dieser Jahre ermöglichen. So ist in einer Aufführung des Oratoriums Die Schöpfung noch einmal der gefeierte Haydn-Dirigent Rattle zu erleben, der außerdem mit Schumanns Das Paradies und die Peri eines seiner Lieblingswerke des romantischen Repertoires präsentiert. Erneut zu hören  die Vervollständigung von Bruckners Neunter Symphonie, die bereits 2012 für Aufsehen sorgte, und auch der Strawinsky-Interpret Rattle darf nicht fehlen. Dazu gibt es gemeinsame Auftritte mit künstlerischen Freunden wie Mitsuko Uchida und Daniel Barenboim. Bei aller … Den ganzen Artikel lesen »

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Boulez-Saal Berlin

Architektur und Musik„Ich will die Ovale, bitte, bitte!“ Noch ein gigantischer Konzertsaal: In Berlin eröffnet die Barenboim-Said-Akademie den Pierre-Boulez-Saal. Die Architektur ist sensationell, der Klang überwältigend – und das Konzept hochpolitisch. Von Julia Spinola   (Süddeutsche Zeitung) Hoch oben im Rang, den die elliptische Architektur des Saales optisch im Raum schweben lässt, spielt der Klarinettist und Komponist Jörg Widmann seine Fantasie für Klarinette solo. Es ist ein aberwitzig irrlichterndes Selbstportrait, das der mehrfach begabte Künstler sich 1993 selbst auf den Leib komponiert hat. In kaleidoskopisch wechselnden Stimmungen und Idiomen scheint er hier in tausend musikalischen Sprachen gleichzeitig zu sprechen. Es klingt, als träten verschiedenste Identitäten in einen turbulenten Dialog miteinander. Und während Widmann sich mit einer technischen Perfektion sondergleichen in dieses musikalische Abenteuer wirft, geschliffen artikulierend noch in den extremsten Wechseln des musikalischen … Den ganzen Artikel lesen »

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die Top-Ausstellungen der Saison.

Alle zehn Jahre fallen die Documenta und die Kunstbiennale Venedig zusammen. Aber auch Berlin, die Niederlande, Wien und Wittenberg haben etwas zu bieten: die Top-Ausstellungen der Saison. VON NICOLA KUHN       (Tagesspiegel) Alle zehn Jahre passiert es wieder, da fallen Documenta, die Biennale in Venedig und die Skulptur-Projekte in Münster zusammen. Kunst-Afficionados müssen viel reisen, um alles zu sehen, 2017 sogar noch mehr, denn Adam Szymczyk, Chef der Documenta 14, hat Athen zum gleichberechtigten Standort erklärt: Dort wird am 8. April die international wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst eröffnet, am 10. Juni folgt Kassel. Die hessische Stadt muss aber nicht fürchten, abgehängt zu werden. Die Documenta verzeichnet steigende Zahlen, zuletzt kamen 860 000 Besucher nach Kassel. Diesmal werden noch mehr erwartet. Allerdings machen sich viele schnell auf die Weiterreise, denn zeitgleich eröffnen in … Den ganzen Artikel lesen »

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Besuch bei Kultursenator Klaus Lederer

Besuch bei Kultursenator Klaus Lederer        Mit Bedacht und Ungeduld Die Volksbühne, das rote Telefon und die Kolonnaden: Seit 8. Dezember ist Berlins neuer Kultursenator Klaus Lederer im Amt. Ein Besuch. VON CHRISTIANE PEITZ Nicht dass Klaus Lederer keine Zeit hätte. Zwar hat Berlins neuer Kultursenator hat alle Hände voll zu tun, er muss erstmal ankommen, mit den Referatsleitern reden, die vielen Medienanfragen bedienen. Aber er hat es schon geschafft, sich mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu treffen, auch mit dem Vorstand des Staatsballetts saß er bereits zusammen, wegen des Streits um die künftige Tanzdoppelspitze Sasha Waltz und Johannes Öhman. Ohren aufsperren, Ängste ernst nehmen, Moderationsprozesse in Gang setzen, lautet seine Devise. Nur bei der wichtigsten Berliner Kulturpersonalie, bei Chris Dercon, da hakt es. Man ist verabredet, aber es klappt bisher nicht. „Mit … Den ganzen Artikel lesen »

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