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Lungenbraten vom Heubeisser

ein Rezept von Hans-Peter Berti

fot: jschi

foto: jschi

 

(Lungenbraten nennt man in Österreich das Filetstück weil dieser unbewegliche Muskel dort beginnt wo die Lunge endet, „Heubeisser“  das  Jungrind der Rasse „Pinzgauer“   – eine für den Bauernhof des UnterbergerWirt  geschützte Marke)

Das Filetstück (Element Erde) zuerst mit Steinpilzpulver (Element Erde) würzen, danach erst mit gemahlenem Rosmarin (Element Metall), Liebstöckl und Thymian sowie Pfeffer aus der Mühle (alle Element Metall). Erst danach salzen (Element Wasser) und mit wenig Birnenessig (Element Holz) beträufeln . In nicht zu heißem Butterschmalz (Element Feuer) von allen Seiten anbraten und im Backrohr bei ca. 120 Grad C langsam rosa braten.

Für die Sauce:
Eine Flasche Zweigelt (kräftiger österreichischer Rotwein) (Element Feuer) auf ca. 1/8 Liter einkochen. Inzwischen blättrig geschnittene Steinpilze (Element Erde) in Butter andünsten und mit dem Rotwein (Element Feuer) ablöschen. Mit kochendem Kalbs- oder Rinds- Fond (Element Feuer) aufgießen. Abschmecken mit Pilzpulver (Element Erde), sowie anschließend mit folgenden getrockneten und gemahlenen Kräutern: Thymian, Minze, Rosmarin, Liebstöckl (alle Element Metall), etwas Pfeffer aus der Mühle (Element Metall), dann Salz und Sojasauce (beide Element Wasser), danach ein Spritzer Birnenessig (Element Holz), ganz wenig Salbei (Element Feuer) beifügen und zum Abschluss mit kalter Butter (Element Erde) die Sauce montieren.

Als Sättigungsbeilage:
Eignet sich Kartoffelgratin oder Polenta oder Süßkartoffelpüree. Dieses Gericht ist sehr neutral und kann das ganze Jahr über genossen werden.

Vitaminbeilage:
Wählen Sie immer Gemüse oder Salat der jeweiligen Saison.

Wichtige „Faustregeln“  der Feng Shui Küche:
* Beginnen Sie eine Mahlzeit nie mit kalten oder rohen Lebensmitteln (gilt auch für das Frühstück)
* Verwenden Sie zum Großteil Lebensmittel die gerade Saison haben
* Beachten Sie die thermische Wirkung der Lebensmittel
(Beispiel:  im Winter wenig Zitrusfrüchte, im Sommer wenig Ingwer)
* Nutzen Sie das „5-Elemente Feng Shui Prinzip“ beim Zubereiten der Speisen:

dabei achten Sie beim Zubereiten auf die natürliche Reihenfolge: HOLZ (sauer) – FEUER (bitter) – ERDE (süß) – METALL (scharf) – WASSER (salzig), dann schließt sich der Kreis wieder beim HOLZ, usw. (Egal wo Sie beginnen, Sie dürfen im Kreislauf entweder im selben Element bleiben, auch mal einen Schritt zurück machen, sonst immer step by step einen Schritt vorwärts kochen.
Das „Chi“ (die Lebenskraft) die in den Lebensmitteln steckt lässt sich damit enorm steigern. Dadurch werden die Speisen auch bekömmlicher, das heißt leichter verdaulich und das spart außerdem  eine Menge körpereigener Energie. Das heißt es bleibt mehr Kraft für Arbeit, Spaß und Sport.

Aus dem Buch „So kocht das Leben“ von Hans-Peter Berti

Veröffentlicht unter: Rezepte

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